Initiative "Apfelbaum braucht Wurzelraum"
 

Stadtentwicklungsbehörde will Kleingärten "mobilisieren"

Im Entwurf "Räumliches Leitbild * Wachsende Stadt - Gründe Metropole am Wasser" propagiert die Stadtentwicklungsbehörde den "mobilen Kleingarten".
Zitat: "Ein Teil der für eine bauliche Entwicklung im Flächennutzungsplan vorgesehenen Flächen, auch in innerstädtischen Lagen, werden derzeit durch Kleingärten genutzt. Im Bundeskleingartengesetz sowie bestehenden Verträgen zwischen der Stadt und dem Hauptpächter, dem Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg e.V., ist der Ersatz der Kleingärten im Falle einer Bebauung geregelt. Ca. 4.500 der überplanten Parzellen sind ersatzlandpflichtig und überwiegend im städtischen Besitz. Soweit nicht aus sozialen und freiraumbezogenen Gründen die jeweiligen Kleingartenanlagen dauerhaft gesichert werden sollen, ist die Mobilisierung dieser Flächen auch künftig eine Aufgabe der Stadtentwicklung."
Die Behörde sieht also nicht den Erhalt sondern die "Mobilisierung" der Kleingärten als wichtige Aufgabe.
Und natürlich ist wieder der Autobahndeckel an oberer Stelle der Prioritätenliste:

"Volkspark Altona/Autobahndeckel A7"

Für den Altonaer Volkspark und sein Umfeld stehen durch die Entwicklung des Sportpark Hamburg und mögliche Autobahnüberdeckelung bedeutsame räumliche Veränderungen an. Die durch eine Verlagerung von Kleingärten auf den Autobahndeckel zu mobilisierenden Wohnbauflächen eröffnen zusammen mit den Projekten des Sportparks die Möglichkeit, die Parkränder neu zu entwickeln und dabei neue Wohnlagen zu schaffen. Diese Wohnstandorte könnten von den Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten des Volksparks profitieren und neue Zugangssituationen zum Park definieren."

 

Behörde und Politiker wollen einfach nicht einsehen:

Mobilisierung oder Verlagerung sind beschönigende Begriffe für Zerstörung!