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Kleingärten in der Großstadt
haben eine wichtige soziale Funktion.
Hier treffen sich Jung und Alt, alternative Ökogärtner und traditionelle
Schreber, allein erziehende Mütter und ganz normale Familien.
Der
Schrebergarten bietet ihnen die Möglichkeit, das Großstadtleben ein wenig naturnäher
zu gestalten. Kinder können hier
gefahrlos abseits vom Autoverkehr spielen, auf Bäume klettern und eigene Beete
anlegen.
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Für
alle würde die Verlagerung der Gärten
auf den Autobahndeckel einen erheblichen Verlust
an Lebensqualität bedeuten:
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Für die alten Menschen aus dem benachbarten
Altersheim „Fallen Anker“, die sich gern auf unseren Bänken ausruhen.
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Für die in langen Jahren gewachsene Gartengemeinschaft, die aufgelöst
wird und die oft seit Generationen bestehende soziale Bezüge, die zerstört
werden. Immerhin bestehen die Kleingärten seit über 80 Jahren.
Für viele unserer Rentner, für die der Garten Lebensmittelpunkt
ist, wo das Schwätzchen über den Gartenzaun zum Wohlfühlen dazugehört.
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Die
Neuanlage eines Gartens ist teuer.
Einen alten Garten kann man nicht aufrollen und verpflanzen. Viele
Gärtner werden gezwungen, aus
finanziellen Gründen aufzugeben.
Vielen – egal ob Jung oder Alt – fehlt auch die Zeit und die Kraft, noch einmal von vorn anzufangen.
Die Anlage eines Gartens ist immer auch die Schaffung eines Zuhauses. Das lässt
sich nicht beliebig wiederholen.
Erfahrungen
aus anderen Verlagerungsaktionen zeigen, dass höchstens 50 % der betroffenen
Kleingärtner in der Lage sind umzuziehen.
Mindestens 50 % geben ihre Gärten auf.
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Die Nachfrage
nach Gärten in Wohnungsnähe ist ungebrochen hoch. Auf
der Anwärterliste des Heimgartenbundes befinden sich
über 70 Bewerber. Da zur Zeit der altersbedingte Wechsel zunimmt, kommen vermehrt junge Familien
mit kleinen Kindern in den Genuss eines Gartens.
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Altona gehört zu den am schlechtesten mit Kleingärten
versorgten Stadtteilen.
In der Ottenser Bevölkerung finden wir große
Unterstützung. Mühelos konnten wir über 5.000
Unterschriften für den Erhalt der Gärten
sammeln.
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Unsere Gärten sind für Sie offen!
Machen Sie doch mal einen Spaziergang durch die Anlagen. Sie werden
staunen, wie vielfältig die Gärten sind!
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