Initiative "Apfelbaum braucht Wurzelraum"
 

Die Pläne der Handelskammer

Am 17.Juli 2007 stellte die Handelkammer ein "städtebauliches Konzept" für die Überdeckelung der Autobahn A7 zwischen Tunnel und Volkspark vor. In diesem Konzept wird die alte Idee der "Deckelinitiative" aufgegriffen, die bestehenden Kleingärten auf einen Autobahndeckel umzusiedeln und das bisherige Gelände als Bauland zu versilbern.

Zitat Handelskammer: Für die Realisierung müssten rund 600 der 850 heute in diesem Bereich vorhandenen Kleingärten verlagert werden. Je nach Größe der neuen Parzellen würden 500 bis 600 auf dem Deckel Platz finden. Dreyer wörtlich: „Jeder, der dort heute einen Kleingarten hat und diesen auch weiter haben möchte, wird also versorgt.“

Gleichzeitig wurde das Gerücht gestreut, dass jeder Kleingärtner mit fast 24.500 Euro entschädigt werden würde. Das ist purer Blödsinn, denn Kleingärtner erhalten immer nur die übliche Entschädigung für Laube und Pflanzen (nach dem Zeitwert, ein Apfelbaum wird mit 5 bis 45 Euro bewertet...). Sie können dann sehen, wie sie die neu zugewiesene "Tabula Rasa" zu einen Garten machen. Der Betrag von 24.500 ist nämlich der Schätzwert für alle Kosten (Erschließung, Wege, Wasser, Entschädigung...).

Plakate von erbosten Kleingärtnern

 
Alle Parteien (inklusive der Grünen, natürlich) sind begeistert und mäkeln nur noch an Details.
Aber es gilt wie bisher:

Apfelbaum braucht Wurzelraum!

Keine Zerstörung der jetzigen Kleingärten!